Kuschelige Strickpullover aus Naturfasern: 9 besondere Modelle für den Herbst
Ich liebe es, mich im Herbst und Winter in einem warmen Pullover einzukuscheln, sowohl beim Spaziergang mit Mila als auch danach zu Hause auf der Couch. Bei Strickpullovern bin ich allerdings nicht nur bei der Optik, sondern auch beim Material ziemlich anspruchsvoll. Dieses sollte so natürlich wie möglich sein.
Naturfasern mag ich nicht nur wegen ihres Tragegefühls. Für mich gehört auch dazu, bewusster darauf zu achten, aus welchen Materialien die Kleidung besteht, die ich jeden Tag stundenlang am Körper trage. Polyester und Acryl sind letztlich Kunststoffe und davon möchte ich persönlich möglichst wenig direkt auf der Haut tragen. Naturfasern sind deshalb für mich nicht einfach die hochwertigere oder schönere Wahl, sondern auch Teil eines bewussteren Umgangs mit meiner Kleidung. Dazu gehört für mich inzwischen genauso, genauer auf Verarbeitung, Herkunft und Produktionsbedingungen zu schauen. Das macht die Suche nach schönen Strickpullovern allerdings nicht gerade einfacher 😅.
Auf den Produktbildern sieht ein Pullover nach weichem, dickem Wollstrick aus. Dann öffnet man die Materialangaben und findet 50 Prozent Polyester, 30 Prozent Acryl und irgendwo weiter hinten tatsächlich noch etwas Wolle. Andersherum gibt es viele konsequent auf Naturfasern ausgerichtete Marken, deren Stil mich persönlich einfach nicht anspricht.
Für Houndly Pieces wollte ich deshalb beides zusammenbringen: hochwertige Materialien und Pullover, die ich wirklich schön finde. Modelle, die warm genug für lange Herbstspaziergänge mit Hund sind, in denen man sich aber auch gerne zeigen mag.
Mein persönlicher Favorit ist dabei ziemlich eindeutig der Chunky Strickpullover von PANAPUFA*. Der grobe Strick und die voluminöse Form treffen ziemlich genau das, was ich mir unter einem richtig schönen Herbstpullover vorstelle. Und dazu besteht er aus 100 Prozent Wolle.
Warum ich bei Strickpullovern aus Naturfasern genauer hinschaue
Naturfaser ist für mich kein dekoratives Extra auf dem Etikett. Wenn ich gezielt nach einem Woll-, Alpaka- oder Kaschmirpullover suche, möchte ich diese Fasern auch tatsächlich in einem relevanten Anteil im Kleidungsstück wiederfinden.
Das heißt nicht, dass ein Pullover bei zwei Prozent Polyamid sofort durchfällt. Gerade bei sehr feinen oder besonders lockeren Garnen können kleine Kunstfaseranteile eingesetzt werden, um das Garn stabiler zu machen. Deswegen bestehen auch einige Modelle in diesem Artikel nicht zu 100 % aus Naturfasern. Wenn die Naturfaser auf dem Etikett allerdings nur noch eine Nebenrolle spielt, passt das Materialverhältnis für mich nicht mehr.
Neben dem persönlichen Tragegefühl hat das auch mit meinem grundsätzlichen Anspruch an Kleidung zu tun. Ich möchte möglichst wenige Teile kaufen, dafür lieber solche, bei denen Material und Verarbeitung stimmen und die nicht nach einer Saison wieder ersetzt werden müssen. Zusätzlich gehört für mich auch Nachhaltigkeit, die bei Naturfasern nicht automatisch gegeben ist.
Auch bei Wolle spielen Tierwohl, Haltung, Verarbeitung und Herkunft eine Rolle. Textile Exchange nennt unter anderem Tierwohl und Umweltwirkungen als relevante Themen bei der Wollproduktion. Dazu gehört beispielsweise Mulesing. Dabei wird bei Merinoschafen Haut im Bereich um Schwanz und Hinterteil entfernt, um einem Befall mit Fliegenmaden vorzubeugen. Wenn eine Marke ausdrücklich mulesingfreie Wolle verwendet, bedeutet das also, dass auf diesen Eingriff verzichtet wurde.
Andere interessante Kriterien sind recycelte Fasern, nachvollziehbare Produktionsorte, anerkannte Zertifizierungen oder faire Arbeitsbedingungen. Leider wird Nachhaltigkeit oft mit „Öko-Look“ kombiniert. Inzwischen gibt es aber immer mehr Marken, die auch modische Designs nachhaltig produzieren. Ich nehme solche Informationen bei den einzelnen Pullovern mit auf, wenn sie für das konkrete Modell beziehungsweise die Marke belegt sind.
Für die wirklich nassen Herbsttage braucht es über dem Strick natürlich noch eine entsprechende äußere Schicht. Dafür habe ich bereits neun stilvolle Regenjacken und Regenmäntel zusammengestellt.
9 schöne Strickpullover aus Wolle, Alpaka und Kaschmir
PANAPUFA Chunky Strickpullover: grober Wollstrick zum Reinkuscheln
Der Chunky Strickpullover von PANAPUFA* ist der Pullover, bei dem mich Optik und Material auf den ersten Blick überzeugt haben.
Die sehr groben Maschen geben dem Strick viel Struktur und lassen ihn deutlich handwerklicher aussehen als einen fein gestrickten Basic-Pullover. Dazu kommt die großzügige Form mit viel Volumen. Gerade in Kombination mit einer schlichten Jeans braucht es dazu eigentlich nicht mehr besonders viel.
Mir gefällt daran vor allem, dass der Pullover gemütlich aussieht, ohne niedlich oder verspielt zu werden. Die grobe Oberfläche bringt genug Charakter mit, bleibt durch die ruhige Farbgebung aber sehr tragbar.

Das Material besteht aus 100 Prozent Wolle. Genau diese Kombination war bei meiner Recherche gar nicht so selbstverständlich: ein Pullover, bei dem ich weder bei der Optik noch beim Naturfaseranteil Abstriche machen müsste.
Von den neun Modellen wäre das deshalb derjenige, den ich für mich selbst zuerst auswählen würde.

Alma & Lovis Brushed Stripe: flauschiges Alpaka mit Streifen
Beim Brushed Stripe Pulli von Alma & Lovis* ist schon die Oberfläche komplett anders.
Das Garn wird gebürstet und bekommt dadurch diesen sehr weichen, leicht haarigen Alpakalook. Dazu kommen breite Streifen, ein U-Boot-Ausschnitt und ein eher lockerer, etwas kürzerer Schnitt.
Gerade die Streifen und die auffälligeren Farben gefallen mir hier. Viele hochwertige Wollpullover bewegen sich farblich irgendwo zwischen Creme, Beige, Grau und Dunkelblau. Der Brushed Stripe bringt mit Fox (Orange), Plum (Rot) und Zeder (Grün) ein bisschen Farbe ins Spiel, die an grauen Herbsttagen für Abwechslung sorgt.
Der Pullover besteht aus 74 Prozent Baby-Alpaka, 22 Prozent Wolle und vier Prozent Polyamid. Damit sind 96 Prozent Naturfasern enthalten. Alma & Lovis gibt an, dass der kleine Polyamidanteil das feine Garn stabilisieren soll. Gefertigt wird der Strick in Peru. Die Marke beschreibt die Produktion dort als fair und sozial und verwendet bei diesem Modell mulesingfreie Wolle.
Das ist für mich ein schönes Beispiel dafür, dass ein nachhaltigerer Wollpullover nicht zwangsläufig ungefärbt, sehr schlicht oder irgendwie „öko“ aussehen muss.
VON&ZU Fischgrat: ruhiger Strick mit besonderer Struktur
Der Fischgrat-Pullover von VON&ZU* ist wesentlich reduzierter.
Beige beziehungsweise Grau, ein lockerer Schnitt und kaum dekorative Details. Die Besonderheit steckt stattdessen im Fischgratstrick. Das feine Muster gibt der Fläche Struktur und macht den Pullover interessanter als einen ganz glatten Wollbasic.
Er ist weder besonders trendabhängig noch auffällig und lässt sich sehr unkompliziert zu den typischen Herbstfarben kombinieren. Zum Beispiel Denim, Dunkelbraun, Creme oder Oliv und dazu Chelsea Boots oder ein schlichter Mantel.
Auch dieser Pullover besteht zu 100 Prozent aus Wolle. VON&ZU gibt außerdem an, dass der Pullover in Europa von Hand gefertigt wird.
Das Modell gehört damit eher zu den Pullovern, bei denen die Qualität über das Material und die Strickstruktur kommt und nicht über möglichst viele besondere Details.
NORDLICHT Mara: strukturierter Strick aus recycelter Wolle
Auch Mara von NORDLICHT* bleibt farblich in einer sehr natürlichen Richtung, hat aber einen deutlich gröberen Charakter.
Der Strick zeigt eine klare, reliefartige Struktur und der Schnitt fällt locker in einem geraden Schnitt. In Sand passt der Pullover sehr schön zu warmen Naturtönen und bringt trotzdem genug Struktur mit, damit das Outfit nicht komplett Ton in Ton verschwindet.

Besonders interessant finde ich hier das Material: Er besteht zu 100 Prozent aus recycelter Wolle, die Kontrastfäden aus 100 Prozent Bio-Baumwolle. Gefertigt wird Mara in Portugal.
Der Pullover ist außerdem GRS und OCS zertifiziert. Der Global Recycled Standard dient unter anderem dazu, den Anteil recycelter Materialien und ihre Lieferkette nachvollziehbar zu machen.
Von den neun Modellen gehört er damit zu denen, bei denen die Nachhaltigkeitsseite besonders konkret nachvollziehbar ist.
Wenn du zu deinem Strickpullover noch regenfeste Schuhe suchst, findest du hier fünf stylischen Gummistiefel für den Hundespaziergang.

Jyoti Fair Works Lupuna: grober Baby-Alpaka-Strick aus Peru
Der Lupuna von Jyoti Fair Works* ist wieder deutlich gröber gestrickt und insgesamt lässiger.
Die Schultern sind weit überschnitten, die Ärmel großzügig und der gesamte Pullover hat diese weiche, etwas voluminöse Form, die sehr gut zu Alpaka passt. Besonders schön finde ich, dass es neben ruhigen Naturtönen auch gedeckte kräftigere Farben gibt.
Der Pullover besteht aus 100 Prozent Baby-Alpaka. Der Name ist übrigens etwas missverständlich. „Baby Alpaka“ bezeichnet im Textilbereich vor allem eine besonders feine Faserqualität. Die Bezeichnung bedeutet also nicht automatisch, dass die Faser von einem Alpakajungtier stammt. Die Feinheit der Faser ist einer der entscheidenden Faktoren dafür, wie weich Alpakastrick auf der Haut empfunden wird.
Jyoti lässt Lupuna in Peru von ihrem Partner NGO Solid Crafts von Hand stricken. Die NGO Solid Crafts bietet Frauen in Peru einen gut bezahlten, sicheren Arbeitsplatz und ermöglicht ihnen die Teilnahme an Fortbildungs- und Sozialprogrammen.
Damit bringt Lupuna neben dem Material auch eine nachvollziehbare Fair-Fashion-Komponente mit, ohne dass es im Design sichtbar wird.

Wenn du noch mehr besondere Stücke für den Alltag mit Hund suchst:
Bei Hundesachen ist die Suche nach schönen und gleichzeitig hochwertigen Produkten oft nicht weniger zeitaufwendig. Genau deshalb habe ich in den Houndly Pieces Style Picks 33 Shops gesammelt, die sich durch besondere Hundebetten, Halsbänder, Leinen, Näpfe und andere Stücke von den üblichen Tierbedarfsshops abheben. Dazu gibt es meine persönliche Einordnung und eine Produkt-Matrix, damit du nicht bei jedem neuen Kauf wieder von vorne suchen musst.
Ja, zeig mir die 33 Shops
Marc Cain Oversize: moderner Strick in Vapor Blue
Den Oversize-Pullover von Marc Cain* gibt es sowohl in kühlem Grau als auch in elegantem Schwarz. Damit bringt er eine schöne Abwechslung zu den vielen warmen Naturtönen. Dazu kommt ein plastischer Reliefstrick mit Karostruktur.
Der Schnitt ist deutlich oversized. Vorne fällt der Pullover kürzer aus, hinten länger, die Ärmel sind großzügig geschnitten und am Hals sitzt ein hoher Kragen. Insgesamt ist das einer der modischeren Pullover in diesem Artikel.
Der Naturfaseranteil liegt mit 45 Prozent Wolle, 30 Prozent Alpaka und 25 Prozent Polyamid bei 75 Prozent.

Das ist weniger als bei vielen anderen Modellen hier, für mich aber noch ein Verhältnis, bei dem Wolle und Alpaka den Charakter des Materials klar bestimmen.
Interessant ist außerdem die Kennzeichnung „Knitted in Germany“. Marc Cain strickt und veredelt die Garne am eigenen Standort in Bodelshausen. Anschließend werden die Strickteile bei europäischen Partnerbetrieben weiterverarbeitet.
Der richtige Pullover für alle, bei denen klassischer Grobstrick in Beige nicht so richtig zum eigenen Kleiderschrank passt.

Windsor Stehkragenpullover: klassisch, aber nicht langweilig
Der Stehkragenpullover von Windsor* ist wahrscheinlich das klassischste Modell der neun.
Medium Beige, ein gerader Schnitt, lange Ärmel und ein schlichter Stehkragen. Keine auffällige Strickstruktur, kein Muster und kein besonders großes Volumen.
Damit passt der Pullover vor allem zu einem klaren und zeitlosen Stil. Der Stehkragen gibt ihm etwas mehr Form als einem klassischen Rundhalspullover und Beige lässt sich ohnehin mit fast der gesamten Herbstgarderobe kombinieren.
Die Materialmischung besteht aus 86 Prozent Wolle und 14 Prozent Polyamid. Damit liegt der Wollanteil deutlich höher als bei vielen Strickpullovern, die beim ersten Blick auf Produktfoto und Beschreibung ähnlich hochwertig erscheinen.
Für mich ist der Windsor deshalb weniger ein Hingucker als ein sehr hochwertig aussehendes Basic. Und das darf in einer Garderobe, die nicht jede Saison komplett neu erfunden werden soll, nicht fehlen.
Soft Goat: Kaschmir mit dezentem Jacquardmuster
Der Kaschmirpullover von Soft Goat* gehört optisch zu meinen Favoriten.
Die Farbe Greige bleibt sehr zurückhaltend, bekommt durch das eingewebte Jacquardmuster aber deutlich mehr Tiefe als ein glatter einfarbiger Pullover. Der Schnitt ist klassisch mit Rundhalsausschnitt und eher gerader Form.
Das Besondere steckt hier ohnehin vor allem im Material: 100 Prozent gebürsteter Kaschmir. Robert Ley beschreibt den Pullover als sechslagig gearbeitet, wodurch der Strick deutlich voller ausfällt als sehr feine Kaschmirmodelle.
Kaschmir wird aus dem feinen Unterhaar von Kaschmirziegen gewonnen. Entscheidend für die Qualität sind unter anderem Feinheit und Länge der Fasern. Das Cashmere and Camel Hair Manufacturers Institute nennt für Kaschmir einen Faserdurchmesser von bis zu 19 Mikrometern. Besonders feine und lange Fasern ergeben weichere Garne und neigen tendenziell weniger stark zu Pilling. Soft Goat veröffentlicht außerdem eine eigene Animal-Welfare-Policy und gibt für die verwendeten Garne eine OEKO-TEX-Zertifizierung an.
Der Pullover ist sicherlich eines der luxuriöseren Modelle in diesem Artikel, aber optisch angenehm unaufgeregt. Gerade das gefällt mir daran.
Dale of Norway Highland: traditionelles Muster in ungewöhnlichen Farben
Beim Highland Sweater von Dale of Norway* war es vor allem die Farbkombination, die ihn für diesen Artikel interessant gemacht hat.
Das Muster greift klassische norwegische Strickmotive auf, die Farben tun das allerdings überhaupt nicht. Offwhite wird mit verschiedenen Pinktönen und einem weichen Ombré-Effekt kombiniert. Dazu kommt ein hoher Kragen. Dadurch hat der Pullover zwar eine deutlich traditionellere Grundidee als beispielsweise Marc Cain oder Soft Goat, bekommt aber durch die Farbgestaltung einen moderneren Charakter.
Materialseitig ist er bewusst die Ausnahme unter den neun Modellen. Die offizielle Produktangabe von Dale of Norway nennt 40 Prozent Baumwolle, 20 Prozent Alpaka und sieben Prozent Wolle sowie 22 Prozent Acryl, zehn Prozent Polyamid und ein Prozent Elasthan. Insgesamt sind damit 67 Prozent Naturfasern enthalten.
Das ist deutlich weniger als bei den anderen Pullovern. Ich habe ihn trotzdem aufgenommen, weil ich bei diesem Artikel nicht nur neun möglichst hohe Naturfaser-Prozentwerte nebeneinanderstellen wollte. Die Optik gehört genauso zu den Kriterien und der Highland bringt mit Farbe und Muster etwas mit, das in der übrigen Zusammenstellung fehlt.
Entworfen wird das Modell in Norwegen und gefertigt in Italien.
Wolle, Alpaka und Kaschmir: Was steckt hinter den unterschiedlichen Fasern?
Bei all den Materialangaben geht schnell unter, dass Wolle, Alpaka und Kaschmir zwar alles Naturfasern tierischen Ursprungs sind, sich aber durchaus unterschiedlich verhalten und anfühlen.
Wolle: vielseitiger, als der klassische Wollpullover vermuten lässt
Schafwolle ist die vielseitigste der drei Fasern. Je nach Schafrasse, Faserfeinheit, Garn und Strickweise kann daraus sehr grober, rustikaler Strick genauso entstehen wie ein feiner Pullover, der direkt auf der Haut getragen wird.
Besonders gut untersucht ist Merinowolle. Die Faser kann Feuchtigkeitsdampf aufnehmen, unterstützt die Temperaturregulation und bindet Geruchsmoleküle. Das erklärt auch, warum hochwertige Wollkleidung gerade bei wechselnden Temperaturen angenehm sein kann.
Ob ein Wollpullover kratzt, hängt dabei nicht einfach davon ab, ob er aus Wolle besteht. Die Feinheit der Fasern spielt eine entscheidende Rolle. Je feiner sie sind, desto leichter biegen sie sich bei Hautkontakt und desto weicher wird das Material.
Alpaka: weich, leicht und oft sehr flauschig
Alpakafasern werden ebenfalls nach Feinheit klassifiziert. Besonders feine Qualitäten finden sich häufig unter Bezeichnungen wie Baby Alpaka.
Alpakastrick kann trotz relativ wenig Gewicht sehr gut isolieren. Feine Alpakafasern werden außerdem häufig als weich und glatt beschrieben. Je nach Garn und Verarbeitung kann die Oberfläche sehr unterschiedlich aussehen: glatt und klar oder gebürstet und fast wolkig.
Gerade dieser flauschige Charakter ist in einigen der Pullover besonders schön zu sehen.
Kaschmir: sehr feine Faser, wenig Volumen nötig
Kaschmir stammt aus dem weichen Unterhaar der Kaschmirziege.
Die Fasern sind besonders fein. Nach Definition des CCMI liegt der durchschnittliche Faserdurchmesser bei echtem Kaschmir bei höchstens 19 Mikrometern. Hochwertiger Kaschmir zeichnet sich zusätzlich durch möglichst lange Fasern aus, weil daraus stabilere Garne mit weniger Pilling entstehen können.
Das erklärt ein Stück weit, warum sich ein guter Kaschmirpullover anders anfühlt als grober Wollstrick, obwohl beide warm sein können. Es braucht weniger sichtbares Volumen, um ein sehr weiches und wärmendes Material zu bekommen.
Alle 9 Strickpullover auf einen Blick
Fazit: Wenn schön, hochwertig und natürlich gleichzeitig auf der Wunschliste stehen
Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich solche Produktrecherchen so gerne für Houndly Pieces mache: Die interessanten Stücke liegen selten gesammelt in einer einzigen Shop-Kategorie.
Ein wirklich schöner Strickpullover mit hohem Naturfaseranteil, hochwertiger Verarbeitung und im besten Fall noch nachvollziehbarer Produktion ist erstaunlich schwer zu finden. Aber eben nicht unmöglich. Es gibt zum Glück immer mehr Marken, die alles miteinander vereinen.
Und ich finde, gerade bei Kleidung, die man über Jahre und im Herbst und Winter sehr regelmäßig trägt, darf der Anspruch ruhig etwas höher sein.
Für diesen Artikel habe ich mir viele Pullover angesehen und nur diese 9 haben es in die Auswahl geschafft, da für mich eben nicht nur ein schönes Produktbild zählt.
P.S. Das gilt übrigens nicht nur für die eigene Kleidung. Wenn du für deinen Hund noch den passenden Schutz für kühle, nasse Regentage suchst, findest du hier auch fünf stilvolle Regenmäntel für Hunde.







